Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Bilder aus Altbayern: Reprint eines Bildbands von 1918

Bilder aus Altbayern

Nach dem unerwarteten Erfolg, den der Reprint des historischen Stadtführers „Eisenach und Umgebung“ erzielte, entschloss ich mich, auch andere historische Heimatliteratur allen daran Interessierten in Reprint-Form wieder zugänglich zu machen. Dabei fiel mein Auge auf den kleinen Bildband „Bilder aus Altbayern“, den die Universität München kurz vor Ende des 1. Weltkrieges veröffentlichte und „ihren Kommilitonen im Felde“ widmete.

1918 veröffentlichte die Universität München einen Bildband, gewidmet
„ihren Kommilitonen im Felde“. Dieser enthielt Bilder,
die die Herausgeber als ‚typisch bairisch‘ ansahen.
Vieles hat sich in den vergangenen mehr als 100 Jahren verändert.
Aber genau darin liegt der Reiz dieser alten Bilder,
die man heute nur noch selten findet.
Dieser Reprint möchte das ändern und
Einheimischen und Touristen die Möglichkeit bieten,
einen nostalgischen Blick auf das alte Bayern zu werfen.

Das Vorwort verrät etwas mehr:

Bei der Nennung des Jahres 1918 denkt wohl jeder zuerst an den 1. Weltkrieg. Ganz falsch ist diese Assoziation auch in Zusammen­hang mit dem hier als Reprint präsentierten Bildband nicht. Wie auf der Titelseite dieses Buches vermerkt, wurde es nämlich von der Uni­versität München „ihren Kommilitonen im Felde“ gewidmet. So wech­selt das Geleitwort des damaligen Rektors der Universität auch von einem fast schon poetisch wirkenden Beginn zum Ende hin in einen (zumindest vom heutigen Standpunkt betrachtet) recht pathetisch-patriotischen Ton.
Hans Karlinger bleibt in seiner Einleitung dagegen sachlich und fasst die Geschichte Bayerns und der bairischen Kultur mit Schwerpunkt auf die Architektur kurz zusammen. Wie dort erwähnt, entstammen die Bilder dieses kleinen Büchleins sogar Karlingers Werk „Altbayern und Bayrisch-Schwaben“ aus dem Jahr 1914, sind also in diesem Jahr oder noch früher entstanden. Natürlich verwundert es nicht, dass sich in den mindestens 106 Jahren bis zum Erscheinen dieses Re­prints vieles verändert hat. Da die meisten der Abbildungen recht ge­nau zu lokalisieren sind, ist es auch ohne einen Besuch vor Ort ohne großen Aufwand möglich, unter Zuhilfenahme des Internets die hier gezeig­ten historischen Bilder mit dem heutigen Zustand zu verglei­chen. Selbst da, wo die Gebäude dem 1. Eindruck nach, unverändert erhal­ten blieben, zeigen sich oft diverse Veränderungen im Detail. Ande­res ist kaum noch wiederzuerkennen. Und genau in dieser Ver­gleichs­möglichkeit liegt in meinen Augen einer der Hauptreize dieser alten Bilder.
Ich wünsche allen Bayern-Fans – egal ob Einheimische oder Tou­ris­ten – viel Vergnügen mit diesem Reprint und seinen alten Bildern.

Erhältlich ist dieser historische Bildband direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750418967 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

Bei Amazon ist der Bildband auch als eBook für Kindle-Reader verfügbar.

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Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

Frank W. Werneburg (Hrsg.)
Eisenach und Umgebung: Ein Stadtführer aus dem Jahr 1898

 

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Heute kann ich etwas ganz Besonderes präsentieren: einen historischen Stadtführer meiner Heimatstadt Eisenach aus dem Jahr 1898. Ich selbst habe ihn in Form eines Reprints neu aufgelegt, weil ich fand, dass es dieses Stück Heimatgeschichte wert ist, nicht vergessen zu werden:

Im Jahr 1898 erschien ein Stadtführer
„Eisenach und Umgebung“,
herausgegeben vom bekannten Verleger Philipp Kühner. Für die damalige Zeit war dieser außergewöhnlich gut bebildert.
Viel hat sich in den seit damals vergangenen mehr als 120 Jahren geändert. Die enthaltenen Fotos zeigen teilweise Ansichten, die heute nicht mehr zu finden oder kaum noch wiederzuerkennen sind. Aber gerade das macht den historischen Führer auch für heutige Leser – egal ob Einheimischer oder Besucher der Stadt – interessant. Und genau deshalb liegt dieser interessante Stadtführer jetzt in einem aufwändigen Reprint vor.
Lernen Sie ein Eisenach kennen, das es so nicht mehr gibt! Staunen Sie über Informationen, die für uns heute kaum noch vorstellbar sind.

Um es kurz zu machen, folgt hier das Vorwort aus dem Reprint:

Manchmal führt eins zum andern, ohne dass man es zuerst auch nur erahnen wür­de. So war es auch bei diesem Buch. Am Anfang stand ein Besuch auf einem Floh­markt, auf dem mir ein Exemplar eines alten Stadtführers in die Hände viel: „Eisenach und Umgebung“ aus dem Jahr 1898. Soweit kein großes Wunder. Eisenach hatte zu dieser Zeit schon einen regen Fremdenverkehr aufzuweisen, weshalb derartige Bücher auch damals keine besondere Seltenheit darstellten und auch heute öfters antiquarisch zu finden sind. Hier treffen allerdings mehrere Besonderheiten aufeinander. Zum einen ist dieser Führer für die Wende des 19. zum 20. Jahrhundert außergewöhnlich umfangreich bebildert, anderer­seits wies das Exemplar einen für sein Alter von immerhin mehr als 120 Jahren über­raschend guten Erhaltungszustand auf. Abnutzungsspuren sind fast nur am Ein­band vorhanden. Eine Freude für jeden Liebhaber alter Bücher – insbe­sondere, wenn diese auch noch die eigene Heimatstadt behandeln! Zudem zeigen die enthaltenen Fotografien nicht nur die damals wie heute immer wieder abge­bildeten ‚Pflichtmotive‘ eines Stadtführers, die in den letzten Jahrzehnten schon in diverse Sammlungen alter Stadtansichten abgedruckt wurden, sondern auch Motive, von denen wenige bis gar keine alten Bilder in Umlauf sind. Nachdem ich ein paar meiner Ansicht nach besonders bemerkenswerte Abbildungen in den sozialen Medien gezeigt hatte, führten diese zu großem Interesse und teilweise umfangreichen Diskussionen. Und das führte wiederum dazu, das ich begann, über ein Reprint nachzudenken. Die Urheberrechte des Originals sind schließ­lich längst abgelaufen.
So kam es zum vorliegenden Buch. Aus einem alten Buch ein neues zu machen, erfordert allerdings trotz des guten Erhaltungszustandes einiges an Arbeit. Viele Entscheidungen sind zu treffen. Soll versucht werden, die kleineren Schäden wie beispielsweise leichte Flecken auszubessern? Oder sollten die sichtbar bleiben? Soll die Neuauflage neu gesetzt und dabei heutigen Gepflogenheiten angepasst wer­den? Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile fiel die Entscheidung, den alten Stadtführer in Faksimile-Form zu veröffentlichen, damit alle zeit­genös­si­schen Eigenheiten erhalten bleiben. Das bedeutet natürlich, dass auch die origi­nale Rechtschreibung erhalten bleibt. Mache Schreibweise wirkt also etwas antiquiert, liegen zwischen Erscheinen dieses Buches und heute doch (je nach Sichtweise) 2 oder sogar 3 Rechtschreibreformen.
Auch wenn ich anfangs erwähnte, dass „Eisenach und Umgebung“ für seine Zeit außergewöhnlich umfangreich bebildert ist, hält es Vergleichen mit modernen Stadtführern in dieser Hinsicht natürlich nicht stand. Ist es der moderne Tourist gewohnt, praktisch auf jeder Seite farbige Fotos vorzufinden, sind es in diesem histo­rischen Führer ‚nur‘ 33 – selbstredend in schwarz/weiß. Von den auf der Titel­seite genannten 2 Karten war in dem auf dem Flohmarkt erworbenen Exem­plar leider nur die der Villenkolonie „Marienhöhe“ enthalten, die hier auf den Sei­ten 12/13 wiedergegeben wird. (Die leichte Unschärfe von Teilen der Karte ist auch im Original enthalten und wahrscheinlich dem damaligen Stand der Farb­drucktechnik geschuldet.) Was die andre Karte zeigte, ist leider nicht ersicht­lich.
Auch inhaltlich gibt es deutliche Unterschiede. Moderne Führer konzentrieren sich normalerweise auf die Geschichte des Ortes und dessen Sehenswürdigkeiten sowie Unterkunftsmöglichkeiten. Damals wurde der Bogen deutlich weiter ge­spannt. Beispielsweise enthält dieses Buch ein komplettes Verzeichnis aller Schulen inklusive der jeweiligen Schulgebühren. Die Beschaffenheit der Wasser­versorgung wird ebenfalls einschließlich der Wasserpreise erläutert. Auch das, was wir heute als Behördenwegweiser bezeichnen würden, ist integriert. Sogar Klimadaten werden aufgelistet. Ein Vergleich mit den heutigen Werten wäre sicher interessant.
Manches, was hier vom Ende des 19. Jahrhunderts berichtet wird, wirkt heute beinahe unglaublich. So wird aufgelistet, welche Speisefische in Hörsel und Nesse vorkommen. Und wenn aus dem (damals schon historischem) Jahr 1843 berichtet wird, dass es in Eisenach 68 Straßenlaternen gab, „womit wir nicht allein jeden Winkel der Stadt, sondern auch die Vorstädte bis an die letzten Häuser vollkommen erleuchten“, dürfte das – auch wenn man die damals noch deutlich geringere Ausdehnung berücksichtigt – den heutigen Vorstellungen einer be­leuch­teten Straße nicht einmal annähernd nahekommen.
Auf der letzten Seite des Originals (hier Seite 186) finden sich übrigens einige Druck­fehlerkorrekturen. Das war bei der damaligen Technik anscheinend ein­facher, als die Fehler auf den fertig gesetzten Seiten zu korrigieren.

Erhältlich ist dieser historische Stadtführer direkt beim Verlag oder bei Amazon, bei Hugendubel, anderen Online-Buchhändlern und natürlich in jeder gut sortierten Buchhandlung. Sollte er nicht vorrätig sein, kann er vom Buchhandel unter der ISBN 9783750403611 bestellt werden. (Das Buch ist im „Verzeichnis lieferbarer Bücher“ gelistet. – Jeder Buchhändler kann mit diesem Hinweis etwas anfangen.)

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Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Daniela Zörner, Michael Haag, Frank W. Werneburg, Yves Patak, Emilia Lynn Morgenstern, Paul M. Belt, Bjela Schwenk, C. Hennings, Veronika Bärenfänger, Anne K. Ramin

Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren


Auf diese neue Anthologie, die ich gemeinsam mit anderen Autoren veröffentlichte, wies ich euch ja schon vor ein paar Tagen hin. Aktuell läuft auf Lovelybooks eine Leserunde. Seht doch mal vorbei und erfahrt, wie dort jeder Teilnehmer ein kostenloses Exemplar der eBooks bekommen kann.

 

Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Daniela Zörner, Michael Haag, Frank W. Werneburg, Yves Patak, Emilia Lynn Morgenstern, Paul M. Belt, Bjela Schwenk, C. Hennings, Veronika Bärenfänger, Anne K. Ramin

Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren

Heute gibt es mal wieder Neues zu berichten. Unter dem Titel „Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren“ ist eine Sammlung phantastischer Kurzgeschichten, die ich gemeinsam mit 9 anderen Autoren verfasst und veröffentlicht habe, erschienen. Darinnen enthalten sind Beiträge aus fast allen Teilbereichen der Phantastik:

Wunschzauberfluch von Daniela Zörner
Am Ende des Tages von Yves Patak
Fabel von Bjela Schwenk
Loyalität hat keine Grenzen von Michael Haag
Rebecca von Frank W. Werneburg
Der kleine Liebesgott von Emilia Lynn Morgenstern
Neues aus Nian von Paul M. Belt
Unjo von Veronika Bärenfänger
Der Pakt von Anne K. Ramin
Alpentraum von C. Hennings

Geträumte Welten locken, verführen …
Aber Vorsicht! Nichts ist so harmlos, wie es scheint. Ob im Schattenreich oder in der Götterwelt, in Manhattan oder im Wald – hinter Schein und Wahrheit klafft der Abgrund des Ungewissen.

Was verschlägt eine Elbe nach Berlin? Welche Macht obsiegt über kaltblütige Gier? Wann ist ein Herz stärker als magisches Feuer? Was treiben Werwölfe tatsächlich unter uns? Wer erliegt dem Feenzauber? Wie lebt das kleine Volk von Nian? Warum verzweifelt ein magisches Wesen? An welchem Ort glüht Götterliebe maßlos? Wie nett muss ein Drache zum Schmetterling sein? Führen Zaubertricks einen Fluch herbei?

Na, Lust bekommen, geträumte Welten zu besuchen?
„Geträumte Welten – Anthologie fantastischer Autoren“ gibt es überall, wo es eBooks gibt, z.B. bei
Amazon
Weltbild
Hugendubel
und vielen anderen eBook-Dealern deines Vertrauens.

Bei Geistern zu Besuch: Arthur Degenhard

Arthur Degenhard

(Bei Geistern zu Besuch 2)

Nach ihren Erlebnissen in „Die Ruine“ hat der Alltag Peter und Leila wieder. Doch kaum beginnen die Sommerferien, erfahren sie, dass es in der alten Apotheke spuken soll. Das wollen sie natürlich genau wissen.

Bei „Arthur Degenhard“ handelt es sich um den 2. Band der Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen.

Neugierig geworden?
Arthur Degenhard“ gibt es ab sofort
bei Amazon: http://amzn.to/2jY01pc
bei Hugendubel: http://bit.ly/2kukwt3
bei Weltbild: http://bit.ly/2zeNYM6
und bei zahlreichen anderen eBook-Händlern.

Bei Geistern zu Besuch: Die Ruine

Die Ruine

(Bei Geistern zu Besuch 1)

Als die 7b während einer Klassenfahrt eine alte Ruine besucht, entdeckt Peter den Eingang eines Kellergewölbes. Da die Lehrerin ihn jedoch daran hindert, diesen näher in Augenschein zu nehmen, beschließt er, sich am Abend heimlich aus der Jugendherberge zu schleichen, um die Ruine in Ruhe zu erforschen. Leila schließt sich ihm spontan an. Was die beiden 13-Jährigen dabei erleben, hätten sie in ihren kühnsten Träumen nicht erwartet.

„Die Ruine“ stellt den Auftakt zur Urban-Fantasy-Kurzgeschichten-Reihe „Bei Geistern zu Besuch“ dar, in der Peter und Leila immer wieder auf Geister treffen werden.

Neugierig geworden?
Die Ruine“ gibt es ab sofort
bei Amazon: http://amzn.to/2uL73kv
bei Hugendubel: http://bit.ly/2w9IEZm
bei Weltbild: http://bit.ly/2w6QljA
und bei zahlreichen anderen eBook-Händlern.

Leserunde „Das Ende eines Kontinents“

Zur kostenlosen SciFi-Kurzgeschichte „Das Ende eines Kontinents“ findet derzeit auf LovelyBooks eine Leserunde statt, zu der ich euch alle herzlich einladen möchte. Was passiert wenn der zentralen Bodenstelle im Jahr 2112 plötzlich von allen Satelliten gemeldet wird, Südamerika wäre verschwunden? Wer hat Lust, zur Abwechslung mal über eine Kurzgeschichte zu diskutieren?
http://www.lovelybooks.de/…/Das-Ende-…/leserunde/1229118965/

Das Ende eines Kontinents

Vom gleichen Autor wurde kürzlich eine SciFi-Kurzgeschichte veröffentlicht: „Das Ende eines Kontinents

Worum geht es darin? Die Erde im Jahr 2112. Im Hauptquartier der Global Communications Organisation herrscht Verwirrung. Südamerika ist plötzlich aus allen Satellitendaten verschwunden. Und nicht nur dort.

Das Ende eines Kontinents“ ist bei allen gängigen eBook-Händlern dauerhaft kostenlos erhältlich. ISBN: 978-3-7396-3141-7