Steckbrief Lamar Baker

Lamar Baker kann das teure Internat nur wegen seines Hochbegabtenstipendiums besuchen. Er ist ein ‚Kopfmensch‘, der – ohne ein Streber zu sein – das Wissen in sich aufsaugt. Für Sport ist er nicht zu begeistern. Trotzdem ist er nicht dick, sondern hat eine ähnliche Körperstatur und -größe wie Chris. Sein blondes Haar trägt er recht kurz. Er redet viel. Lamar stammt aus einer Familie, in der das Geld knapp ist. Selbst Chris empfindet Lamars Zuhause als ärmlich.

Steckbrief Twila Langley

Twila Langley ist die Tochter eines berühmten Reiseschriftstellers, von dem sie auch die Abenteuerlust geerbt hat. In den Ferien ist sie oft zusammen mit ihrem Vater in der Welt unterwegs – je ferner der Zivilisation, desto besser. Sie ist ein Mädchen, das wegen seiner Art besser mit Jungen als mit anderen Mädchen zurechtkommt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Mädchen des Jahrgangs legt sie absolut keinen Wert auf ihr Aussehen. Mode ist ihr völlig unwichtig. Sie trägt einfach das, was sie als bequem empfindet, weshalb sie von manchen ihrer Mitschülerinnen verachtet wird. Twila macht öfters Krafttraining. Sie ist etwa so groß wie Chris und trägt ihr dunkelblondes Haar sehr kurz, weil sie das praktischer findet. Twila ist sehr selbstsicher, meist jedoch eher ruhig.

Steckbrief Chris Midford

Chris Midford ist ein 11-jähriger Junge mit für sein Alter durchschnittlichem Körperbau. Er hat schwarzes Haar, das er, seit er einmal ein Buch über Indianer las, am liebsten gänzlich ungeschnitten tragen würde. Seine Stiefeltern gestatten ihm jedoch maximal Schulterlänge. Chris liest gerne. Ein großer Sportler ist er dagegen nicht, obwohl er auch nicht unsportlich ist. Mit seinem Stiefbruder Myles versteht er sich sehr gut. Schon seit längerer Zeit versuchen sich die beiden jedoch immer wieder gegenseitig zu beweisen, wer der stärkere ist, weswegen sie sich immer wieder neue Kraftproben ausdenken. Chris ist ein eher schüchterner, oft stiller Junge, der auch mal nachdenklich sein kann.

Leseprobe

Hier gibt es als Leseprobe den kompletten Prolog, in dem der Leser erfährt, wie Chris als kleiner Junge zu den Petersons kam.


– Prolog –

Jeffery Peterson quälte sich missmutig aus dem Bett. Es war Samstag, und es war gerade erst kurz nach 7:00 Uhr. Musste denn um diese unmenschliche Zeit das Telefon klingeln, wenn ihn sein kleiner Sohn, der letzte Woche seinen 2. Geburtstag gefeiert hatte, schon mal ausschlafen ließ? Jefferys Frau Ling ließ aus ihrem Kissen nur ein unwilliges Grunzen vernehmen, ohne die Augen dabei zu öffnen.
„Peterson.“, brummte er ins Telefon.
„Hi, Jeffery, alter Junge!“, antwortete ihm eine auffallend ausgeschlafene Stimme. „Wie geht’s dir denn so? Balfour hier. Du hast ja schon ewig nichts von dir hören lassen.“
Diesen Anrufer hatte Jeffery allerdings nicht erwartet. „Du von dir aber genauso wenig. Was verschafft mir denn die Ehre? Ist dir eigentlich klar, dass es hier gerade erst um 7 ist?“ Trotzdem freute er sich, wiedermal etwas von seinem alten Freund aus der Heimat zu hören.
„Da hab’ ich mich doch glatt verrechnet. Ich dachte, bei euch wär’s schon um 8. Habe ich dich etwa aus dem Bett geklingelt?“
Mittlerweile war der kleine Myles doch wach geworden. Ling schälte sich seufzend aus dem Bett. An Weiterschlafen war jetzt doch nicht mehr zu denken.
„Gut geraten! Aber leg mal ruhig los, munter bin ich jetzt ja doch. Wie läuft’s denn so auf unserer alten Insel?“
„Bei mir läuft alles bestens. Aber ich will gleich auf den Punkt kommen. Ich habe ein großes Problem – oder eher ein kleines. Kommt ganz darauf an, wie man es sieht. Vielleicht könntest du mir dabei helfen. Wir sollten diese Sache aber nicht am Telefon besprechen. Würde es dich denn stören, wenn ich in der kommenden Woche mal zu dir rüber komme?“
Jetzt war Jeffery doch baff. Was konnte für Balfour so wichtig sein, dass er deshalb extra nach Hongkong kommen wollte? Und wie konnte er dabei helfen? Natürlich sagte er seinem alten Freund zu. Schließlich hatte der einen großen Gefallen bei ihm gut – einen sehr großen sogar.
Als das Gespräch beendet war, zermarterte er sich den Kopf. Balfour hatte ihm am Telefon nicht mal eine Andeutung machen wollen. Dass es irgendetwas Illegales war, konnte er sich nicht vorstellen. Das würde nicht zu seinem Freund passen.
Als Ling wieder ins Zimmer kam, fand sie ihren Mann nachdenklich auf dem Bett sitzend vor. Seine Gedanken waren weit in die Vergangenheit gewandert …

* * *

Jeffery Peterson war nahe der englischen Ostküste unter Verhältnissen aufgewachsen, die man selbst bei gutwilliger Formulierung nur als ärmlich bezeichnen konnte. Sein Vater, ein ungelernter Hilfsarbeiter, hatte es kaum geschafft, genug Geld für das Nötigste heranzuschaffen. Als Jeffery und seine 1½ Jahre älter Schwester Docia alt genug waren, um auch mal ein paar Stunden allein bleiben zu können, hatte seine Mutter einen Teilzeitjob als Putzfrau angenommen. Viel war damit natürlich auch nicht zu verdienen gewesen, aber es hatte immerhin gereicht, die finanzielle Situation der Familie etwas zu entlasten. Trotzdem hatten seine Eltern darauf bestanden, dass ihre Kinder die A-Levels machten, denn sie sollten es später einmal besser haben. Um Geld zu sparen, waren Docias Schulbücher fast alle schon gebracht gewesen – bevor sie dann nochmals an Jeffery weitervererbt worden waren. Anfangs wäre es Jeffery viel lieber gewesen, die Schule so schnell wie möglich hinter sich zu bringen, später hatte ihm das Lernen aber wirklich Spaß gemacht, und er konnte die A-Levels als einer der Besten aus seiner Klasse absolvieren.
Balfour Belford dagegen stammte aus einer der angesehensten Familien der ganzen Grafschaft und würde einmal der Alleinerbe seiner Eltern sein. Von Anfang an hatte er nur die besten Privatschulen besucht.
Unter diesen Umständen wären sich die beiden Jungen wahrscheinlich nie über den Weg gelaufen, wären sie nicht zufällig beide Fans der nicht sehr verbreiteten Sportart Kin-Ball gewesen. Bei den Spielen der einzigen Mannschaft in der weiteren Umgebung lernten sie sich kennen und überraschend gut verstehen. Bald darauf waren sie gute Freunde.
Nach dem Schulabschluss konnte Jeffery dank seiner guten Noten eine Ausbildung als Buchhalter beginnen, während Balfour die Stadt verließ, um auf einer der angesehensten Universitäten Großbritanniens ein Jura-Studium zu absolvieren. Auch wenn sie sich jetzt nur noch in Balfours Semesterferien sahen, tat das ihrer Freundschaft keinen Abbruch. Immer wenn Balfour zuhause war, zogen sie an den Wochenenden durch die angesagtesten Clubs der Gegend, wobei die Rechnungen natürlich fast immer von Balfour beglichen wurden.
Nach dem Ende seiner Ausbildung fand Jeffery sofort eine Stelle in der Buchhaltung der Euro-Asian Technologie Trading Companie. Erst Jahre später erfuhr er, dass sein Freund dabei über seinen Vater, der im Aufsichtsrat dieser Firma saß, nachgeholfen hatte.
Balfour kehrte nach Abschluss seines Studiums in die Heimat zurück, wo er sich mit Vaters Geld als Teilhaber in die angesehenste Anwaltskanzlei der Stadt einkaufte. Anscheinend leistete er wirklich gute Arbeit in seinem Fach, denn schon bald war er der Anwalt fast aller Reichen und Prominenten der näheren und weiteren Umgebung.

Doch dann kam der schwärzeste Tag in Jefferys Leben – völlig unerwartet natürlich, wie so etwas meist der Fall zu sein pflegt. Als er sich am Abend gerade fertig machte, um mit seiner derzeitigen Freundin tanzen zu gehen, stand plötzlich die Polizei vor seiner Tür. Ohne große Umstände erklärte man ihm, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen dringenden Mordverdachts vorläge. Natürlich blieb ihm nichts anderes übrig, als mitzugehen. Auf dem Revier wurde ihm erklärt, dass man ihn für den Mörder eines gewissen Bob Selby hielt. Dieser Name sagte ihm nicht das Geringste. Erst als man Jeffery ein Bild des Opfers zeigte, erkannte er den Mann. Der Typ hatte ihm ein paar Monate zuvor sein Mädchen ausgespannt, weshalb sie sich mehrmals in aller Öffentlichkeit gestritten hatten. Wahrscheinlich hatte Jeffery ihm auch die eine oder andere Drohung hinterher geschrien; so genau konnte er sich nicht mehr daran erinnern. Nun war dieser Bob jedoch ermordet aufgefunden worden. Natürlich hatten sich ein paar Leute sofort an die Auseinandersetzungen mit Jeffery erinnert. Hinzu kam, dass Zeugen zur fraglichen Zeit in der Nähe ein Auto gesehen hatten, welches von Typ und Farbe Jefferys Wagen entsprach. Das Kennzeichen hatte sich natürlich keiner der Zeugen gemerkt.
Jeffery saß also bis zum Hals in der Tinte. Was sollte er jetzt machen? Ihm wurde nahegelegt, einen Anwalt hinzuzuziehen. Sein Problem war allerdings, dass er außer Balfour keinen Anwalt kannte. Der war aber eher auf finanzielle Streitfälle und ähnliches spezialisiert, und die Dienste der Nobel-Kanzlei, für die Balfour arbeitete, könnte er sich ohnehin niemals leisten. Trotzdem rief er seinen Freund an. Vielleicht konnte der ihm ja einen weniger kostspieligen Kollegen empfehlen.
Obwohl es mittlerweile mitten in der Nacht war, kam Balfour sofort auf das Polizeirevier und erklärte Jeffery, dass er seinen Fall selbst übernehmen würde. Kostenlos natürlich, wie er hinzufügte. Einen auf Strafsachen spezialisierten Anwalt könne man im Notfall immer noch hinzuziehen. Den Beamten auf dem Revier schien Balfour Belford als örtlicher Prominenten-Anwalt durchaus bekannt zu sein, wie Jeffery an dem Respekt, den sie ihm entgegenbrachten, erkennen konnte. Auch er selbst wurde plötzlich erheblich höflicher als zuvor behandelt. Tatsächlich schaffte Balfour es, zumindest einen Teil der auf den ersten Blick so zwingenden Beweise nicht mehr so zwingend erscheinen zu lassen. Noch vor dem Morgengrauen konnte er eine vorläufige Aussetzung des Haftbefehls erwirken. Als das Labor ein paar Tage später Blutspuren an der Tatwaffe nachweisen konnte, die eindeutig weder vom Opfer noch von Jeffery stammten, vielen alle Anschuldigungen zu Jefferys großer Erleichterung in sich zusammen.

Trotz allem gab dieser Vorfall den Ausschlag für Jefferys Entscheidung, dem Mief seiner Heimatstadt endgültig den Rücken zu kehren. Da die Euro-Asian Technologie Trading Companie ständig auf der Suche nach Mitarbeitern war, die bereit waren, für einige Zeit in der Zweigstelle Hongkong zu arbeiten, bewarb er sich um eine Versetzung nach Asien. Anscheinend fiel die Beurteilung seiner direkten Vorgesetzten gut aus, denn es dauerte nur wenige Tage, bis Jeffery die schriftliche Zusage in der Hand hielt. Balfour konnte seine Hände diesmal nicht im Spiel haben, denn dem hatte er zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seinen Plänen erzählt gehabt.
So kam es, dass Jeffery nur wenige Wochen später eine kleine Wohnung in Hongkong beziehen konnte. Von den Fenstern seiner Wohnung aus konnte er zwar nichts als andere Häuser sehen, dafür war der Ausblick von seinem Arbeitsplatz aber um so besser. Gut, genau genommen konnte er von seinem Schreibtisch aus nichts anderes als Wände sehen, denn das große Büro, das er sich mit 5 anderen Buchhaltern teilte, hatte überhaupt keine Fenster. Wenn er dieses aber verließ und bis ans Ende des Ganges ging, konnte er einen fantastischen Ausblick aus der 24. Etage des Bürohochhauses weit über den berühmten Hafen hinweg bis aufs Meer genießen.
Hier lernte er auch Fong Ling kennen, die in der Firma als Übersetzerin und Dolmetscherin arbeitete. Schnell fühlten sich beide zueinander hingezogen. Schon bald gingen sie fast an jedem Wochenende zusammen aus. Ling zeigte ihm Ecken ihrer Heimatstadt, die er alleine wohl nicht so schnell entdeckt hätte. In Gesprächen mit seinen Kollegen stellte er fest, dass viele von ihnen, die schon seit vielen Jahren hier arbeiteten, diese Winkel Hongkongs noch nie zu Gesicht bekommen hatten.
Als Hongkong dann 1997 aufhörte, eine britische Kronkolonie zu sein, zogen es viele seiner britischen Kollegen vor, in die Heimat zurückzukehren. Jeffery jedoch, der sich mittlerweile mit Ling verlobt hatte, entschloss sich zu bleiben. Da die Firmenspitze im Vereinigten Königreich jedoch Wert darauf legte, auch weiterhin möglichst viele britische Staatsbürger in den verantwortlichen Positionen der Zweigstelle zu beschäftigen, wurde Jeffery in nur wenigen Monaten mehrmals befördert, sodass er nun Abteilungsleiter über rund 200, jetzt überwiegend chinesischen, Angestellten war.

* * *

Ungeduldig trat Jeffery von einen Fuß auf den anderen. Laut Anzeigetafel war der Flug aus London schon vor Ewigkeiten gelandet. Was dauerte denn da bei der Abfertigung nur so lange? Auch wenn er sich natürlich freute, seinen alten Freund endlich mal wiederzusehen, lag der Hauptgrund seiner Ungeduld doch eher darin begründet, dass er endlich erfahren wollte, wobei er diesem helfen sollte. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam Balfour endlich auf ihn zu. Die Begrüßung fiel herzlich, aber auch relativ kurz aus, da Jeffery endlich Fakten hören wollte. So neugierig war er seit seiner Kindheit nicht mehr gewesen, wenn er sich auf das Weihnachtsgeschenk gefreut hatte. Dabei wusste er nicht einmal, ob das Hilfegesuch überhaupt einen Grund zur Freude bot. Es könnte schließlich auch mit Unannehmlichkeiten verbunden sein. Wenn Balfour alleine nicht mit seinem Problem fertig wurde, war das sogar relativ wahrscheinlich.
Doch Jefferys Geduld wurde weiter auf die Probe gestellt, denn sein alter Freund wollte auch hier in der Öffentlichkeit des Flughafens nicht darüber sprechen. So musste er sich noch gedulden, bis sie nach einer längeren Fahrt mit der U-Bahn, die leider nicht ohne Umsteigen von Statten ging, in seiner Wohnung angelangt waren. Myles betrachtete den Besucher kritisch, denn seine Eltern brachten nicht allzu oft Bekannte mit nach Hause.
Erst nachdem Balfour sich mit Ling, die er bisher nicht persönlich kannte, bekannt gemacht hatte, kam er zum eigentlichen Thema seines Besuches. „Dein Kleiner müsste doch jetzt so ungefähr 2 sein?“, begann er das Gespräch.
Jeffery war etwas verwirrt. Was sollte Myles denn mit Balfours Problem zu tun haben? „Seit ein paar Tagen.“, bestätigte er, „Am 18. war sein Geburtstag.“
„Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie es für ihn wäre, wenn er jetzt plötzlich ohne euch auskommen müsste?“
Ling, die sich bisher hauptsächlich um ihren Sohn gekümmert hatte, wurde hellhörig. Misstrauisch sah sie den Besucher an, der davon jedoch nichts merkte, da sie hinter ihm stand. Aber auch Jefferys Blick wurde zunehmend ablehnend, sodass sich Balfour beeilte, fortzufahren.
„Ich hatte ein Ehepaar als Klienten, die auch einen Sohn in Myles’ Alter hatten. Leider sind beide vor kurzem bei einem Unfall ums Leben gekommen. Und ich habe nun die Aufgabe übertragen bekommen, für den Jungen liebevolle Pflegeeltern zu finden.“
Jetzt war die Katze aus dem Sack! Jeffery schluckte. „Und da hast du an mich – an uns gedacht.“
Balfour nickte.
Ling, die sich bisher nicht am Gespräch beteiligt hatte, kam an den Tisch und setzte sich zu den beiden Männern. Sie und ihr Mann tauschten ratlose Blicke aus.
„Ich möchte, dass es dem Kleinen gut geht.“ Balfour wandte sich jetzt direkt an Ling. „Ich kenne Jeffery schon seit unserer Jugend. Ich weiß, was ihm Familie bedeutet. Deshalb bin ich mir sicher, dass es dem Jungen hier gut gehen würde.“
„Es muss schlimm für so ein kleines Kind sein, niemanden mehr zu haben …“ Ling stand das Mitleid ins Gesicht geschrieben.
„Es geht mir hauptsächlich darum, für den kleinen Jungen ein liebevolles Zuhause zu finden. Ihr würdet vom Treuhandverwalter, der das Geld, das der Junge mal erben wird, in der Zwischenzeit verwaltet, einen angemessenen Unterhalt bekommen. Der Kleine würde euch also nicht auf der Tasche liegen, wenn ihr euch darum Sorgen macht.“
Jeffery schüttelte den Kopf. „Seit ich Abteilungsleiter bin, verdiene ich ganz ordentlich. Das wäre nicht das Problem. Aber ist dir bei Ling etwas aufgefallen?“
Etwas verwirrt blickte Balfour Jefferys Frau an. Vom Gesicht wanderte sein Blick weiter nach unten. War da etwa eine leichte Wölbung zu sehen?
Ling, die dem Blick gefolgt war, nickte und klopfte sich mit der Hand vorsichtig auf den Bauch.
„Ich werde wieder Vater.“, bestätigte auch Jeffery. „Und genau das ist das Problem: Für 3 Kinder wäre die Wohnung definitiv zu klein.“
„Spätestens wenn unsere beiden etwas älter sind, werden wir auch so eine größere brauchen.“, warf Ling, die anscheinend nicht abgeneigt war, dem fremden Jungen ein Heim zu bieten, ein.
Jeffery seufzte. Er war Balfour viel schuldig. Wie konnte er dessen Bitte da ablehnen? Und Ling war offenbar auch nicht abgeneigt. „Wie lange bleibst du noch hier?“, wandte er sich an seinen alten Freund. „Ich glaube, das muss ich noch mal überschlafen. So eine Entscheidung können wir nicht innerhalb von ein paar Minuten fällen.“
„Das dachte ich mir schon. Deshalb bleibe ich auch mindestens bis übermorgen. Das Hotel ist schon gebucht.“
„Das wäre doch wirklich nicht nötig gewesen. Du hättest für die paar Nächte doch Myles’ Zimmer haben können. Der hätte sich gefreut, wenn er ausnahmsweise mal bei uns hätte schlafen dürfen.“, wandte Jeffery ein, der ansonsten froh war, etwas Bedenkzeit zu bekommen.
So wurde beschlossen, das Thema für den Rest des Tages ad acta zu legen und gemeinsam etwas durch Hongkong zu streifen. Allerdings wurde es kein langer Abend, da Myles in seinem Alter schnell müde wurde. So verabschiedete Balfour sich am frühen Abend von Jeffery und dessen Familie, damit diese ihrem kleinen Sohn ins Bett bringen konnten. Für den kommenden Abend verabredeten sie sich in einem Restaurant, in dem Jeffery und Ling schon einige schöne Stunden verbracht hatten.
Während ihr kleiner Sohn schlief, saßen Jeffery und Ling noch bis spät in der Nacht im Wohnzimmer und diskutierten das Für und Wider, ein Pflegekind aufzunehmen. Als sie endlich doch ins Bett fanden, waren es nur noch wenige Stunden, bis der Wecker sie wieder wecken würde.

Am Abend des folgenden Tages bereiteten sich Ling und Jeffery aufs Ausgehen vor. Es war schon praktisch, wenn man bei Bedarf immer einen bereitwilligen Babysitter zur Hand hatte. In ihrem Fall hieß diese allzeit zur Verfügung stehende Person Wei und war Lings jüngerer Bruder, der nur ein paar Straßen weiter wohnte. Myles war gerne bei seinem Onkel zu Besuch, denn dort bekam er immer mehr Süßigkeiten, als eigentlich gut für ihn war. Aber für solche Einwände fehlte ihm in seinem Alter natürlich jedes Verständnis.
Nachdem sie ihren Sohn für diese Nacht bei Lings Bruder abgegeben hatten, machten sich die Petersons auf den Weg ins Restaurant. The Jade Temple war eine gemütliche Gaststätte, deren Name nach wie vor in beiden Sprachen über der Tür prangte. Es gehörte zu der Art Gaststätten, die ein gewisses Niveau boten, zu deren Besuch man sich aber nicht extra besonders fein machen musste. Trotzdem trug Ling zur Feier des Abends ein elegantes Kleid, wie sie es gerne tat, wenn sie dem Alltag mal entfliehen konnte. Auch Jeffery hatte sich für einen Anzug – jedoch ohne Krawatte – entschieden. An ihrem vorab telefonisch bestellen Tisch mussten sie allerdings recht lange auf Balfour warten.
Wie sich herausstellte, hatte der sich zwar nicht verirrt, die für den Weg benötigte Zeit in der ihm fremden Stadt jedoch erheblich unterschätzt. Als er schließlich im The Jade Temple ankam, vermutet er beim Anblick des völlig entspannt wirkenden Paares sofort, dass er es geschafft hatte. Trotzdem wollte er Gewissheit haben, weshalb er, noch bevor er die – zu seiner Erleichterung 2-sprachige – Speisekarte zur Hand nahm, nachfragte. Nachdem er seinen Verdacht bestätigt bekommen hatte, atmete er erleichtert auf; den schwierigsten Teil hatte er geschafft! Alles andere konnte in gemütlicher Runde nach dem Essen besprochen werden.
Als man nach dem Essen bei einem Glas Wein zusammen saß, wollten auch Jeffery und Ling endlich die Details klären. Balfour erklärte ihnen, dass die bürokratischen Vorbereitungen wohl noch ein paar Wochen dauern würden. Immerhin mussten zusätzlich zu den britischen auch die Behörden Hongkongs in den unumgänglichen Papierkrieg einbezogen werden. Die Tatsache, dass Ling die vollwertige britische Staatsbürgerschaft hatte, weil ihre Hochzeit mit Jeffery noch in den letzten Wochen britischer Hoheit stattgefunden hatte, würde die Sache allerdings erleichtern.
„Ich schicke dir alle Papiere dann sofort zu, sobald ich wieder daheim bin.“, erklärte Balfour, „Die Originale müsst ihr mir dann so schnell wie möglich unterschrieben zurückschicken. Die Kanzlei erledigt dann soviel wie möglich für euch, aber um ein paar Behördengänge hier wertet ihr wohl nicht herumkommen.“
Dann fiel Ling noch eine Frage ein, an die bisher offenbar noch niemand gedacht hatte. „Wie heißt der Kleine eigentlich? Das hast du überhaupt noch nicht gesagt.“ Auch Ling und Balfour waren im Laufe des Abends beim Vornamen angekommen.
„Chris Midford. Da ihr ihn ja nur in Pflege nehmt, ihn aber nicht adoptiert, wird er seinen Nachnamen auch behalten. Das ist euch doch bewusst?“
Die Petersons nickten. Ehrlich gesagt, war ihnen das zwar nicht bewusst gewesen – sie hatten schlicht und einfach überhaupt nicht darüber nachgedacht –, aber es war ihnen unwichtig, ob der Junge nun den gleichen Namen wie sie trug oder nicht. Das würde für sie nichts ändern.
Am Rest des Abends wurde in gemütlicher Runde über all die Themen gesprochen, die bisher zu kurz gekommen waren. Vor allem wollte Jeffery wissen, wie es in seiner alten Heimat so lief. Natürlich tauschte er regelmäßig Briefe mit seinen Eltern und seiner Schwester aus oder telefonierte mit diesen, aber dabei ging es immer überwiegend um familiäre Sachen.
„Ich habe letztens im Internet gelesen, dass der alte Duke im Sterben liegt. Stimmt das denn? Wenn ich mich nicht irre, sind vor ein paar Monaten doch erst sein Sohn und seine Schwiegertochter verunglückt.“
Balfour zuckte vor Schreck zusammen. Irgendwo in der Küche hatte jemand ein Glas fallen lassen. Jeffery wunderte sich etwas darüber, denn früher war sein Freund eigentlich nicht so schreckhaft gewesen. Vielleicht lag es ja an Überarbeitung, oder die Zeitumstellung steckte ihm noch in den Knochen.
Nachdem er tief durchgeatmet hatte, erwiderte Balfour: „Das stimmt. Soweit ich weiß, geben ihm die Ärzte nur noch wenige Wochen. Er ist über den Tod seines Erben wohl nicht hinweggekommen.“
„Und wer wird dann der neue Duke of East Anglia und erbt das ganze riesige Vermögen?“, machte sich Jeffery so seine Gedanken.
„Natürlich sein Enkel, wenn er erst alt genug ist.“
„Stimmt, der müsste ja mittlerweile auch so ungefähr 2 sein. Noch eine Waise in dem Alter.“ Früher hatte sich Jeffery nie Gedanken darüber gemacht, wie es für ein Kind sein musste, ohne Eltern aufzuwachsen.
Balfour schluckte sichtbar. Die Angelegenheit mit dem kleinen Chris schien ihm doch ziemlich nahezugehen.
Ling hatte die Unterhaltung bisher nicht besonders aufmerksam verfolgt. Für den britischen Adel interessierte sie sich nicht besonders. Jetzt, als es um noch ein Waisenkind ging, wurde die Unterhaltung auch für sie wieder interessant. „Für den Jungen haben die Möchtegern-Pflegefamilien bestimmt Schlange gestanden.“, bemerkte sie.
„Ja.“, war Balfours einziger Kommentar dazu, wobei ihm die Stimme fast versagte.
Jeffery seufzte. In einer solchen Verfassung hatte er seinen Freund noch nie erlebt. Eine bissige Bemerkung konnte er sich trotzdem nicht verkneifen. „Wenn man reich ist, geht’s einem halt sogar im Unglück noch etwas besser. Um den zukünftigen Duke unterzubringen, musste bestimmt niemand um die halbe Welt reisen.“
Balfour musste sich erst sammeln, bevor er antworten konnte. „Jetzt weiß ich zumindest, dass es Chris gut gehen wird. Das ist doch das Wichtigste. Stimmt’s?“
Dem konnten Jeffery und Ling nicht widersprechen.
Um seinen Freund, dem die Angelegenheit sehr nahezugehen schien, auf andere Gedanken zu bringen, fragt Jeffery ihn, wann er zurückfliegen würde.
„Morgen Mittag schon. Ich will die Sache so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen.“
„Dann werden wir uns wahrscheinlich nicht noch mal sehen. Morgen Vormittag habe ich einen wichtigen Termin. Da kann ich dich nicht zum Flughafen begleiten.“, bedauerte Jeffery.
Um den Abschied noch etwas hinauszuzögern, wurde der Abend noch in einer Bar in feucht-fröhlicher Atmosphäre abgeschlossen. Es war schon weit nach Mitternacht, als Ling und Jeffery endlich im Bett lagen und sich noch etwas über ihr zukünftiges Pflegekind unterhielten.


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Leseprobe

Diese kleine Leseprobe stammt vom Anfang des 4. Kapitels. Chris ist noch ganz neu auf dem Internat und fühlt sich etwas alleingelassen. Trotzdem bewundert er die Weite der südenglischen Landschaft – etwas, das er aus seiner Heimatstadt Hongkong so nicht kennt. (Diese Szene war auch die Inspiration für das Cover des Buches.)


Sonntag, der traditionelle ‚Eingewöhntag‘ am Beginn eines jeden neuen Schuljahres an der Tentlan House School. Samstags kamen die Schüler an, vormittags die neuen, am späten Nachmittag die, die diese Schule auch schon im vorherigen Schuljahr besucht hatten. Bevor am Montag der Unterricht begann, war der Sonntag dem Wiedereingewöhnen der alten beziehungsweise dem Kennenlernen bei den neuen Schülern vorbehalten. Chris nutzte den Vormittag, um sich den großen Park, der zum Schulgelände gehörte, anzusehen. Wenn man aus einer dicht bebauten Großstadt wie Hongkong stammte, beeindruckten schon allein die Ausmaße, über die sich dieser Park erstreckte. Auf der Landkarte, die in der Schule hing, hatte Chris gesehen, dass er flächenmäßig etwa so groß wie die ganze Stadt Wonsham war, den angrenzenden Wald nicht mitgerechnet. Nachdem er eine große Runde durch den Park gemacht hatte, setzte sich Chris in der Nähe des Weges zur Stadt auf einen der großen Steine, die an vielen Stellen im Park herumlagen. Er hatte schon darüber gerätselt, ob die von Natur aus hier lagen oder extra als Dekoration verteilt worden waren. Jetzt ließ er seinen Blick wieder über die weiten Felder schweifen. Diese weite Landschaft faszinierte ihn einfach. Er könnte stundenlang einfach so dasitzen und die Felder ansehen.
Plötzlich sah Chris, wie nicht weit von ihm entfernt ein Schatten von oben in das Feld schoss. Das ging so schnell, dass er in seiner Überraschung nicht erkennen konnte, was da eigentlich los war. Chris stellte sich auf den Stein, weil er hoffte, so mehr zu sehen. Leider nahm ihm das Getreide die Sicht. Kurz darauf löste sich der Schatten aber wieder aus der Deckung. Jetzt konnte Chris auch erkennen, dass es ein Greifvogel war, der jetzt erheblich langsamer flog. In den Fängen hielt er irgendein Tier. Eine Ratte? Chris konnte das nicht genau erkennen. Der Vogel landete auf einem freistehenden Baum am Parkrand. So etwas hatte Chris noch nie live gesehen.
Als er sich umblickte, sah er, dass er nicht der einzige Beobachter war. An einen Baum gelehnt beobachtete noch jemand den Vogel. Es war das Mädchen, das bei seiner Ankunft ein viel zu großes Sweatshirt getragen hatte und – wie Chris mittlerweile wusste – Twila hieß. Auch sie beobachtete interessiert, wie der Greifvogel begann, seine Beute zu zerreißen. Im Gegensatz zu ihm schien ihr das allerdings überhaupt nichts auszumachen.
Chris ging langsam zu Twila hinüber. Wie er feststellte, hatte die ihn auch schon bemerkt. Obwohl er von hinten kam, sprach sie ihn an und fragte, ob er so etwas schon gesehen habe.
„Nur im Fernsehen.“, gestand Chris. „Ich wundere mich nur, dass in so einem trockenen Feld überhaupt Ratten leben. Ich dachte immer, die brauchen Wasser.“
Twila sah ihn über die Schulter an. „Das ist ein Kaninchen. Den Unterschied sieht man doch!“ Während sie wieder zum Vogel sah, fügte sie hinzu: „Du hast wohl in Hongkong nicht viele wildlebende Tiere gesehen? Der Vogel ist ein Habicht – ein Weibchen. Die Männchen sind kleiner.“
Nachdem Chris ein paar Minuten schweigend beobachtet hatte, wie der Habicht das tote Kaninchen zerrupfte und Twila das emotionslos beobachtete, fragte er sie: „Tut dir das arme Kaninchen überhaupt nicht leid?“
Twila drehte sich zu ihn um und sah ihn mit völlig ungläubigen Blick an. „Und dein Steak gestern Abend? Glaubst du vielleicht, die Kuh hätte Selbstmord begangen, damit du sie essen kannst?“
Chris musste schlucken. Dieses Mädchen schien eine verdammt brutale Art zu haben, einen auf den Boden der Tatsachen zu holen. Er verzichtete darauf, ihr zu erklären, dass er zum Abendbrot kein Steak sondern Nierenpastete gegessen hatte. Einen wirklichen Unterschied machte das ja doch nicht, denn auch dafür hatte ein Tier sterben müssen.
Twilas unwiderlegbares Argument änderte jedoch nichts daran, dass Chris ein eigenartiges Gefühl im Magen hatte, während er weiter beobachtete, wie der Habicht Fleischstück für Fleischstück aus dem Kaninchen rupfte und herunterschluckte. Dabei schien der Vogel es nicht besonders eilig zu haben. Eigentlich hatte er ja auch schon öfters Kaninchen gegessen. Nur wenn es gebraten auf dem Teller lag, erinnerte es längst nicht mehr so sehr an ein Tier, das vor kurzem noch lebendig war.
„Kommst du mit? Gleich gibt’s Mittag.“
So unerwartet aus seinen Gedanken gerissen, musste sich Chris erst sammeln. Um ehrlich zu sein, wusste er selbst nicht, ob er jetzt überhaupt Appetit hatte. Zumindest rosa-gebratenes Fleisch sollte es jetzt besser nicht geben. Er war sich nicht sicher, ob sein Magen diesen Anblick im Moment vertragen könnte. Trotzdem folgte er Twila schweigend zur Schule. Auf dem Weg sah diese ihn mehrmals von der Seite abschätzend an. Ob sie wohl ahnte, worüber er die ganze Zeit grübelte? Hoffentlich würde sie nicht allen erzählen, wie sehr ihm so etwas unter die Haut ging.


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Herzlich Willkommen auf der Tentlan House School!

Wollt ihr miterleben, wie es Chris und seinen Freunden auf dem Internat ergeht? Dass seid ihr hier genau richtig!

Lord Breakinghams Geheimnis” ist ein Internatsroman, in dem es hauptsächlich um Chris, einen am Anfang des Buches 11-jährigen Jungen geht. Er lebt zusammen mit seinen Stiefeltern und Stiefgeschwistern in Hongkong. Über seine leiblichen Eltern weiß er so gut wie nichts, aber das stört ihn auch nicht weiter, denn er fühlt sich bei seiner Stieffamilie wohl. Chris und sein gleichaltriger Stiefbuder Myles sind wie Zwillinge. Solange sie sich erinnern können, machen sie fast alles gemeinsam. Doch eines Tages bekommt Chris’ Stiefvater einen Brief von einer Anwaltskanzlei in Großbritannien. Darin wird ihm mitgeteilt, dass für Chris ab dem kommenden Schuljahr ein Platz an einem teuren Internat reserviert und auch schon bezahlt wurde. So sitzt Chris wenige Wochen später mit gemischten Gefühlen im Flugzeug nach London. Wie wird das Leben an diesem Internat, wo er niemanden kennt, wohl sein? Und werden ihn all die Kinder aus reichen Familien überhaupt akzeptieren? Doch zumindest die letztere Frage ist überflüssig, denn Chris findet überraschend schnell Freunde. Im Laufe des Schuljahres erhällt er dann auch mehr Informationen über seine leiblichen Eltern – und erfährt dabei etwas, das sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Aber zum Glück hat er ja seine Freunde, die auch in dieser Situation zu ihm stehen und ihm die Rückendeckung geben, die er jetzt dringend braucht.

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(Quellenangaben: eRecht24)